Neuromodulation: Methoden der Behandlung

TPS, tDCS, taVNS, CES, EMTT, ESWT und fESWT werden in der modernen Medizin eingesetzt, um Menschen mit neurologischen oder psychiatrischen Erkrankungen zu helfen, darunter Depressionen, Parkinson, Alzheimer, Demenz, Autismus oder chronische Schmerzen, aber auch ALS, Myelitis u.v.m.

TPS - Transkranielle Pulsstimulation

 

Die Transkranielle Pulsstimulation (TPS) basiert auf der fokussierten Stoßwellentechnologie. Ultrakurze, hochenergetische Druckimpulse werden durch den Schädelknochen hindurch präzise auf definierte Hirnregionen gerichtet. 

Im Gegensatz zu elektrischen oder magnetischen Stimulationsverfahren nutzt TPS mechanische Druckimpulse, um gezielt Hirnareale zu stimulieren und neurologische Funktionen zu modulieren. Die Wirkung erfolgt auf zellulärer und molekularer Ebene und führt zu nachhaltigen regenerativen Veränderungen, der Reduktion von Entzündungen und v.a. die Aktivierung und das Recruitment (= Anlocken) von Stammzellen was sehr nachhaltige Gewebs-Regeneration über viele Wochen andauernd auslöst.

Eine TPS-Sitzung dauert 20 - 40 Minuten. Je nach Indikation werden verschiedene betroffene und zusammen-arbeitende Hirnareale spezifisch nach dem SOZO FNON Netzwerk-Modell behandelt.


tDCS - Transkranielle Gleichstromstimulation

 

Die Transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS) ist ein nicht-invasives Verfahren zur Stimulation des Gehirns. Dabei wird ein schwacher elektrischer Gleichstrom über Elektroden auf der Kopfhaut appliziert, um die Aktivität bestimmter Hirnregionen gezielt zu modulieren. Mit einer Stromstärke von nur 1-2 Milliampere ist die Behandlung schmerzfrei und sicher.

Bei der tDCS werden Elektroden auf der Kopfhaut platziert. Schwache Gleichstrom beeinflusst die Erregbarkeit der Nervenzellen, fördert die Durchblutung behandelter Hirnareale, aktiviert den glymphatischen Abstrom und reduziert Entzündungen. In manchen Arealen werden Stammezellen gefördert.

SOZO Methode betrachtet immer mehrere zusammenarbeitende Hirnareale ("Netzwerke") und versucht deren "Datenverkehr" zu optimieren (FNON) und wird daher bei fast allen neurologischen Erkrankungen eingesetzt. 


taVNS - transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation

 

Die transkutane aurikuläre Vagusnervstimulation (taVNS) ist eine moderne, nicht-invasive Therapiemethode, bei der der Vagusnerv durch sanfte elektrische Impulse über das Ohr stimuliert wird. Der Vagusnerv ist der längste Hirnnerv unseres Körpers und eine zentrale Schaltstelle des parasympathischen Nervensystems – dem System, das für Entspannung, Regeneration und Heilung zuständig ist. 

Der Hirnstamm leitet die Signale an die verschiedenen Gehirnregionen weiter. Dies führt zu messbaren positiven Effekten im gesamten Körper.

Diese Methode wird bei fast allen Erkrankungen eingesetzt da sie sowohl die Durchblutung, Regeneration, Immunsystem optimiert aber auch Stress abfängt und dessen schwächende Wirkung neutralisiert.
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Unser spezieller "tVNS" hat 17 Zulassungs-Indikationen, ganz neu darunter für ME/CFS und auch PostStroke Spastik.


CES - Craniale Elektrostimulation 

 

Die Craniale Elektrostimulation arbeitet mit mikrostrombasierten Impulsen, die die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin, Endorphinen und Melatonin anregen können. Diese schwachen elektrische Impulse werden über Elektroden am Ohrläppchen oder an der Stirn an das Gehirn abgegeben.

Diese Methode ist ideal für Menschen, die Medikamente vermeiden möchten oder nach ergänzenden Therapieansätzen suchen.

Die Craniale Elektrostimulation wird erfolgreich eingesetzt bei:

  • Schlafstörungen und Insomnie 

  • Stress und Angststörungen 

  • Depressive Verstimmungen  

  • Chronische Schmerzen 

  • Konzentrationsschwierigkeiten 


EMTT -  Extrakorporale Magnetotransduktions-Therapie

Die EMTT (Extrakorporale Magnetotransduktionstherapie) ist eine hochenergetische Variante der Magnetfeldtherapie. EMTT verwendet extrem schnellen, hochfrequenten Magnetimpulsen, die tief in das Gewebe eindringen und dort gezielt biologische Prozesse aktiviert:

zelluläre Signalübertragung, die Mitochondrienfunktion und Energieproduktion der Zellen (ATP).

Dadurch kommt es zu einer deutlichen Aktivierung von Regeneration, Reparaturmechanismen und Gewebeheilung. Besonders wirksam ist EMTT bei chronischen, therapieresistenten Beschwerden, bei denen klassische Ansätze oft an ihre Grenzen stoßen.

EMTT wird im SOZO Brain Center Setting weniger bei den bekannten orthopädischen oder urologischen Indikationen (chron. Blasenentzündungen, Rückenschmerzen ...) sondern v.a. 

  • zur Unterstützung der Regeneration peripherer Nerven, Wirbelsäule und neurologischer Strukturen verwendet.

 


ESWT - Radiale Stoßwellentherapie

Die radiale Stoßwellentherapie zählt zu den wirksamsten nicht-operativen Methoden zur Behandlung chronischer Schmerzen des Muskel-Skelett-Systems. Dabei werden energiereiche Druckwellen gezielt auf schmerzhafte oder verhärtete Gewebeareale übertragen. Diese regen die Durchblutung an, lösen Verklebungen und Verkalkungen und stimulieren körpereigene Reparaturprozesse.

Tatsächlich werden auch Stammzellen aktiviert die sehr tiefgehende Regenerationen bewirken können - wie auch kosmetische "Verbesserungen" - Hautalterung zB. 

Die Behandlung ist schonend, dauert nur wenige Minuten pro Sitzung und erfordert keine Ausfallzeit. Bereits nach wenigen Sitzungen berichten viele Patient:innen von einer spürbaren Schmerzlinderung und verbesserten Beweglichkeit.

  • bekannte orthopädische Anwendungsgebiete sind Fersensporn, Achillessehnenbeschwerden, Tennis- und Golferellbogen, Kalkschulter sowie myofasziale Triggerpunkte und Muskelverspannungen.
  • neurologisch bei Polyneuropathien, Parkinson, MS, Dystonien, Lähmungen und Spastik u.v.m.

 


Fokussierte Ultraschall Stosswellen fESWT

Die fESWT ist dem TPS verwandt und verwendet einen gerichteten Ultraschall-Puls der schmerzfrei tief ins Gewebe eindringt und dort die Regeneration - v.a. Stammzellen-Aktivierung und Blutgefäss-Neubildung anregt, gleichzeitig Entzündungen bremst und vielfältige Regenerative Impulse auslöst. 

Die fESWT wird v.a. an der Wirbelsäule oder peripher (Hände, Füsse) angewendet - Schwerpunkt chronisch progrediente Multiple Sklerose, Guillain Barret, Myelitis usw. aber auch Polyneuropathie, postOP Thorax-Schmerzen, CRPS nach Rücken-OP.

Die Anwendung ist nicht-invasiv, völlig schmerzfrei wie alle Therapien im SOZO Brain Center.

 

Häufige Fragen

 

Ist eine TPS-Behandlung schmerzhaft?

Die Behandlungsmethoden in unserer Ordination sind in der Regel schmerzfrei oder wenig schmerzhaft.  Der Entwickler der Therapie - Prof. Wolfgang Schaden (Leiter Ludwig Boltzmann Inst. für Stosswellen-Forschung) - berichtet dass für die Geräte-Zulassung 17.000 Behandlungen durchgeführt wurden und dabei keine einzige Nebenwirkung aufgetreten ist.

 
Wie viele Sitzungen brauche ich?

Je nach Schwere der Erkrankungen benötigen Sie 5 bis 7 Sitzungen in unserer Ordination und anschließend eine individuelle Heimbehandlung.

 

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Tel. +43 1 928 4446