Erkrankungen des Gehirns und Nervensystems, die wir behandeln
SOZO Brain Center Wien setzt Neuromodulation nach dem Protokoll von Sir Petros Kattou (Nicosia) begleitend bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen ein – darunter Parkinson, ALS, Multiple Sklerose oder Demenz. In einem ausführlichen Anamnesegespräch klären wir gemeinsam mit Ihnen, ob eine Behandlung für Ihr Krankheitsbild in Frage kommt.
Sie leiden an Alzheimer, Demenz, Depression, Parkinson oder Multiple Sklerose?
Hier finden Sie eine Auswahl der Erkrankungen, die wir erfolgreich behandeln. In unserer Ordination nehmen wir uns Zeit für ein ausführliches Beratungsgespräch als Voraussetzung für eine mögliche Behandlung.
Alzheimer
Die Alzheimer-Krankheit ist die häufigste Form der Demenz und geht mit einem fortschreitenden Abbau von Nervenzellen im Gehirn einher, der sich zunächst meist als Gedächtnisstörung zeigt und später auch Orientierung, Sprache und Alltagsfähigkeiten betrifft. Neuromodulation kann je nach Krankheitsstadium begleitend zur bestehenden medizinischen Behandlung eingesetzt werden.
Siehe wissenschaftlicher Artikel in Pubmed von Contet al, 14. 09. 2022
ALS
Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine seltene Erkrankung, bei der die motorischen Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark fortschreitend absterben, was zu zunehmender Muskelschwäche führt. Wir bieten interessierten Patient:innen eine ausführliche Beratung zur Neuromodulation als ergänzenden Ansatz an.
Siehe wissenschaft. Artikel in Vol. 19 (2025): 19th I@Q Conference Proceedings, Ishaann Bakirathan et al, 28. 08. 2025
ADHS
ADHS ist durch Beeinträchtigungen von Aufmerksamkeit, Impulskontrolle und ggf. Hyperaktivität gekennzeichnet und betrifft Kinder wie Erwachsene. Neuromodulation wird von manchen Patient:innen als Ergänzung zu bestehenden Therapieansätzen in Erwägung gezogen.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Nature, Sciene Reports, Reza Estaji et al, 17. 06. 2024
Autismus
Autismus-Spektrum-Störungen sind neurologische Entwicklungsbesonderheiten, die sich u.a. in sozialer Kommunikation und Wahrnehmungsverarbeitung zeigen und sich individuell sehr unterschiedlich äußern. Wir beraten Familien zu Neuromodulation als einen von mehreren möglichen Bausteinen.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Oxford Academic Brain Communications, Teris Cheung et al, 18. 08. 2023
Demenz und kognitiver Abbau
Demenz beschreibt einen fortschreitenden Verlust kognitiver Fähigkeiten wie Gedächtnis, Orientierung und Urteilsvermögen, mit Alzheimer als häufigster Ursache. Eine ausführliche Anamnese klärt, ob eine begleitende Neuromodulation im jeweiligen Stadium sinnvoll erscheint.
Siehe wissenschaftl. Studie publiziert in Front. Behav. Neuroscience, Roberta Ferrucci et al, 29 October 2018
Depressionen und Angststörungen
Depressionen und Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Erkrankungen und können Antrieb, Stimmung und Alltagsfähigkeit erheblich beeinträchtigen. Neuromodulation kann – nach sorgfältiger Abklärung – begleitend zu Psychotherapie und/oder Medikation eingesetzt werden.
Siehe wissenschaftl. Studie in Pubmed, Teris Cheung et al, 28. 01. 2023
ME/CFS
ME/CFS (Chronisches Erschöpfungssyndrom ) ist eine komplexe Multisystemerkrankung mit ausgeprägter, durch Anstrengung verschlimmerter Erschöpfung (Post-Exertional Malaise), die den Alltag stark einschränken kann. Neuromodulation kann als ergänzender Ansatz zur Symptomlinderung genutzt.
Siehe Studie publiziert in Brain Communications, Volume 5, Issue 2, 2023
Migräne
Migräne ist eine neurologische Erkrankung mit wiederkehrenden, oft einseitigen und pulsierenden Kopfschmerzattacken, häufig begleitet von Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit. Neuromodulation kann als ergänzende Option neben der bestehenden Migränetherapie geprüft werden.
Siehe Studie in Pubmed von Jill Angela Hervik et alvom 27. 02. 2024
Transcranial direct current stimulation for chronic headaches, a randomized, controlled trial
Multiple Sklerose
Multiple Sklerose ist eine chronisch-entzündliche Autoimmunerkrankung des zentralen Nervensystems, bei der die schützende Markscheide der Nervenfasern angegriffen wird. Je nach Verlaufsform und Symptomatik kann Neuromodulation als begleitende Maßnahme in Betracht gezogen werden.
Siehe wissenschaft. Artikel in Nature Scientif Reports, Leigh Charvet et al, 07. 02. 2025
Neuropathische, chron. Schmerzen
Neuropathische Schmerzen entstehen durch eine Schädigung oder Fehlfunktion des Nervensystems selbst, nicht durch eine äußere Reizquelle, und sprechen oft schlecht auf klassische Schmerzmittel an. Neuromodulation zielt darauf ab, die gestörte Schmerzverarbeitung im Nervensystem zu adressieren.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Pain Reports, Valton Costa et al, Oktober 2024
Transcutaneous vagus nerve stimulation effects on chronic pain: systematic review and meta-analysis
Parkinson
Die Parkinson-Krankheit ist eine fortschreitende neurodegenerative Erkrankung, die durch den Verlust dopaminproduzierender Nervenzellen im Gehirn gekennzeichnet ist und sich typischerweise durch Zittern, Steifheit und verlangsamte Bewegungen zeigt. Neuromodulation kann bei Parkinson begleitend zur medikamentösen Standardtherapie eingesetzt werden, um bestimmte Symptome zu adressieren.
Siehe Wissenschaftlicher Artikel in Pubmed von J. Neurol, 29. 12. 2025
Periphere Neuropathie
Periphere Neuropathien entstehen durch Schädigungen der Nerven außerhalb von Gehirn und Rückenmark und äußern sich oft als Kribbeln, Taubheit oder Schmerzen in Händen und Füßen. Neuromodulation zielt darauf ab, die gestörte Nervenfunktion begleitend zu adressieren.
Siehe wissenschaftl. Artikel in National Library of Medicine, Liuxin Yang et al, 22. 11. 2025
PTBS
Die posttraumatische Belastungsstörung entsteht nach traumatischen Erlebnissen und kann sich auch als funktionelle neurologische Störung äußern, bei der neurologische Symptome ohne klar nachweisbare strukturelle Schädigung auftreten. Wir besprechen im Anamnesegespräch, ob Neuromodulation eine sinnvolle Ergänzung sein kann.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Taylor & Francis, Nerida Saunders et al, 28. 02. 2014

Restless-Legs-Syndrom
Das Restless-Legs-Syndrom äußert sich durch einen quälenden Bewegungsdrang der Beine, meist in Ruhephasen und am Abend, der den Schlaf erheblich stören kann. Wir beraten, ob Neuromodulation als ergänzende Maßnahme in Frage kommt.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Pubmed, Ellie Mitsie et al, 25. 02. 2026
Case Report: A novel use of Transcranial Pulse Stimulation in refractory Restless Legs Syndrom
Sie wollen mehr zum Ablauf der Behandlung wissen?
Die Therapien sind nicht-invasiv und gut verträglich. Nach der Erstdiagnostik erfolgt im Regelfall die Intensivtherapie in unserem Brain Center in Wien. Anschließend erfolgen Heimtherapie und Erfolgskontrolle.
Mehr dazu lesen Sie unter "Behandlungsablauf".
Schädel-Hirn-Trauma
Ein Schädel-Hirn-Trauma entsteht durch eine äußere Gewalteinwirkung auf den Kopf und kann je nach Schweregrad zu kognitiven, motorischen oder emotionalen Langzeitfolgen führen. Wir beraten Betroffene, ob Neuromodulation im individuellen Fall eine sinnvolle Ergänzung sein kann.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Pubmed,
Schlaganfall Rehabilitation
Nach einem Schlaganfall kann es zu bleibenden Einschränkungen der Motorik, Sprache oder Kognition kommen, abhängig davon, welche Hirnregion betroffen war. In der Rehabilitationsphase kann Neuromodulation ergänzend zur klassischen Reha-Therapie eingesetzt werden.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Science Direct, Brain Disorders,
Spastik und Bewegungsstörungen
Spastik ist eine erhöhte Muskelspannung infolge einer Schädigung des zentralen Nervensystems, etwa nach Schlaganfall oder bei MS, und kann Bewegungsabläufe deutlich einschränken. Neuromodulation kann ergänzend zur Physiotherapie eingesetzt werden, um die Beweglichkeit zu unterstützen.
Siehe wissenschaftl. Artikel in Pubmed, Gongwai Jia et al, 29. 03. 2020
Wissenschaftlich relevante Daten
Sie wollen weitere Studien und wissenschaftliche Artikel zu den einzelnen Erkrankungen und unseren Therapiemethoden lesen?
Mehr finden Sie unter Scientific Research des Internationalen SOZO Brain Centers in Nicosia.