Neuromodulation bei neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen

Im SOZO Brain Center Vienna wird Neuromodulation als ergänzende Behandlungsoption bei ausgewählten neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem Parkinson, Alzheimer und andere Demenzformen, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen sowie bestimmte neuropsychiatrische Krankheitsbilder. Ob und welches Neuromodulationsverfahren im individuellen Fall geeignet ist, wird nach ärztlicher Anamnese, vorhandenen Befunden und neurologischer Beurteilung entschieden.

Neuromodulation bei neurologischen und neuropsychia-
trischen Erkrankungen

Im SOZO Brain Center Vienna wird Neuromodulation als ergänzende Behandlungsoption bei ausgewählten neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen eingesetzt. Dazu zählen unter anderem Parkinson, Alzheimer und andere Demenzformen, Multiple Sklerose, chronische Schmerzen sowie bestimmte neuropsychiatrische Krankheitsbilder. Ob und welches Neuromodulationsverfahren im individuellen Fall geeignet ist, wird nach ärztlicher Anamnese, vorhandenen Befunden und neurologischer Beurteilung entschieden.

Bei welchen Erkrankungen wird Neuromodulation eingesetzt?

Nicht jedes Neuromodulationsverfahren eignet sich für jede Erkrankung und nicht für alle genannten Indikationen besteht die gleiche wissenschaftliche Evidenz.

Hier finden Sie eine Auswahl neurologischer und neuropsychiatrischer Erkrankungen, bei denen Neuromodulationsverfahren als ergänzende Behandlungsoption in Betracht kommen können. Ob eine Behandlung im individuellen Fall medizinisch sinnvoll ist, klären wir im Rahmen eines ausführlichen ärztlichen Beratungsgesprächs.

Neurodegenerative Erkrankungen

Entzündliche und immunologische Erkrankungen des Nervensystems

Neuropsychiatrische und neuroentwicklungsbedingte Erkrankungen

Schmerzen und Erkrankungen peripherer Nerven

Rehabilitation und Bewegungsstörungen

Was sagt die Wissenschaft zur Neuromodulation?

Neuromodulation ist ein aktives Forschungsgebiet der Neurologie und Neurowissenschaften. Verfahren wie TPS, tDCS und Vagusnervstimulation werden hinsichtlich ihrer Wirkmechanismen und möglichen therapeutischen Anwendungen bei verschiedenen neurologischen und neuropsychiatrischen Erkrankungen untersucht.

Die wissenschaftliche Evidenz unterscheidet sich dabei je nach Verfahren und Erkrankung. Für manche Anwendungsbereiche liegen bereits randomisierte kontrollierte Studien, systematische Übersichtsarbeiten und Metaanalysen vor. Bei anderen Indikationen basiert die Forschung bislang auf kleineren klinischen Studien, Pilotstudien oder Fallberichten.

Im SOZO Brain Center Vienna berücksichtigen wir die verfügbare wissenschaftliche Literatur gemeinsam mit der individuellen medizinischen Situation unserer Patientinnen und Patienten. Wissenschaftliche Studien zu den einzelnen Erkrankungen und Verfahren finden Sie direkt bei den entsprechenden Themenbereichen auf dieser Website.

Wie unterscheiden sich die Studien

Nicht jede wissenschaftliche Veröffentlichung besitzt die gleiche Aussagekraft. Einzelne Fallberichte können erste interessante Beobachtungen liefern, erlauben jedoch noch keine allgemeinen Aussagen über die Wirksamkeit einer Behandlung. Klinische Studien mit größeren Patientengruppen und insbesondere randomisierte kontrollierte Studien ermöglichen belastbarere Vergleiche. Systematische Reviews und Metaanalysen fassen die Ergebnisse mehrerer Studien zusammen und können dadurch einen umfassenderen Überblick über die bestehende Evidenz geben.

Bei der Beurteilung von Neuromodulationsverfahren ist deshalb nicht nur entscheidend, ob eine Studie existiert, sondern auch, wie sie durchgeführt wurde, wie viele Patientinnen und Patienten untersucht wurden und welche konkreten Ergebnisse gemessen wurden.

Grenzen der wissenschaftlichen Evidenz

Trotz vielversprechender Forschungsergebnisse ist die wissenschaftliche Evidenz nicht für jedes Neuromodulationsverfahren und jede Erkrankung gleich umfangreich. Ergebnisse einzelner Studien lassen sich zudem nicht automatisch auf alle Patientinnen und Patienten übertragen. Einige Anwendungen werden derzeit noch wissenschaftlich untersucht und sind nicht als etablierte Standardtherapie für die jeweilige Erkrankung anzusehen.

Neuromodulation sollte daher immer individuell und im medizinischen Gesamtkontext beurteilt werden. Ob ein Verfahren geeignet ist, hängt unter anderem von Diagnose, Beschwerden, Krankheitsverlauf, bestehenden Therapien und möglichen Kontraindikationen ab. Eine Neuromodulationsbehandlung ersetzt nicht automatisch eine bestehende neurologische oder medikamentöse Therapie.

 

Wissenschaftlich Studien zur Neuromodulation

Sie wollen weitere Studien und wissenschaftliche Artikel zu den einzelnen Erkrankungen und unseren Therapiemethoden lesen? 

Das SOZO Brain Center in Zypern hat einen Wissenspool eröffnet, wo sämtliche Studien, Reports und Fachartikel gesammelt werden. Diese finden Sie unter Scientific Research.  

Wie läuft die Behandlung im SOZO Brain Center Vienna ab?

Die Therapien sind nicht-invasiv und gut verträglich. Nach der Erstdiagnostik erfolgt im Regelfall die Intensivtherapie in unserem Brain Center in Wien. Anschließend erfolgen Heimtherapie und Erfolgskontrolle.

Mehr dazu lesen Sie unter "Behandlungsablauf".