
transverse Myelinitis mit langstreckiger Demyelinisierung
Transkutane Vagusnerv-Stimulation (tVNS) bei chronisch progredienter Multipler Sklerose
Ein neuromodulatorischer Therapieansatz auf der Grundlage aktueller neuroimmunologischer Erkenntnisse
Die Behandlung der chronisch progredienten Multiplen Sklerose (MS) stellt trotz erheblicher Fortschritte der modernen Immuntherapie weiterhin eine therapeutische Herausforderung dar. Während sich entzündliche Schübe bei der schubförmigen Verlaufsform heute häufig wirksam kontrollieren lassen, stehen für die progredienten MS derzeit keine wirksame krankheitsmodifizierende Therapien zur Verfügung.
In den vergangenen Jahren hat sich das Verständnis der Krankheitsmechanismen wesentlich erweitert. Die progressive MS wird heute nicht mehr ausschließlich als Erkrankung der Demyelinisierung verstanden. Vielmehr gilt eine chronische, niedriggradige Neuroinflammation innerhalb von Gehirn und Rückenmark als wesentlicher Motor der Krankheitsprogression. Hierbei spielen insbesondere aktivierte Mikrogliazellen, reaktive Astrozyten, oxidativer Stress, mitochondriale Dysfunktion sowie ein fortschreitender axonaler und neuronaler Verlust eine zentrale Rolle 1,2 . Diese Prozesse werden unter anderem durch proinflammatorische Zytokine wie TNF-alpha, IL-1beta und IL-6 vermittelt 1,3. Mehrere Übersichtsarbeiten der letzten Jahre betrachten diese Mechanismen als einen wesentlichen Treiber der Progression chronisch progredienter MS 7-9.
ich werde demnächst einen Artikel über chronisch progrediente MS schreiben um zu zeigen, dass dies fast ausschliesslicheine Erkrankung der Wirbelsäule ist deren Ursache Fehlbesiedelung mit Clostridien im Darm ist, abonnieren sie meine persönliche Homepage www.ganzemedizin.at um dies nicht zu versäumen.
Chronische Entzündung betrifft nicht nur das Gehirn
Neuropathologische Untersuchungen sowie moderne MRT- und PET-Studien zeigen, dass sich diese chronische Entzündung keineswegs auf das Gehirn beschränkt. Auch das Rückenmark weist eine anhaltende Aktivierung von Mikroglia und Astrozyten, diffuse axonale Schädigungen sowie eine fortschreitende Atrophie auf. Der Grad der Rückenmarksatrophie korreliert in vielen Untersuchungen sogar besser mit Gehbehinderung und körperlicher Einschränkung als die Hirnatrophie bei der chronisch progredienten MS.
Die progressive MS kann deshalb zunehmend als Erkrankung einer chronischen Neuroinflammation des gesamten Zentralnervensystems verstanden werden.
Der Vagusnerv als Regulator des Immunsystems
Der Vagusnerv ist der wichtigste parasympathische Nerv des Körpers. Neben der Regulation von Herzfrequenz, Atmung und Verdauung besitzt er eine wesentliche Funktion bei der Steuerung entzündlicher Prozesse.
Heute gilt der sogenannte cholinerge antiinflammatorische Reflex als einer der am besten untersuchten neuroimmunologischen Regulationsmechanismen. Über efferente vagale Bahnen wird Acetylcholin freigesetzt, welches an alpha7-nikotinische Acetylcholinrezeptoren von Makrophagen und weiteren Immunzellen bindet. Dadurch werden zentrale Entzündungssignalwege wie NF-kappaB sowie JAK/STAT gehemmt und die Produktion proinflammatorischer Zytokine reduziert 9-11.
Dieser Mechanismus wurde zunächst experimentell beschrieben und anschließend in zahlreichen Tiermodellen sowie klinischen Studien verschiedener Autoimmunerkrankungen bestätigt.
Wirkung der Vagus-Stimulation auf Zytokine und Mikroglia im ganzen Körper
Die entzündungshemmende Wirkung der Vagus-Stimulation beschränkt sich nicht auf periphere Immunzellen.
Experimentelle Untersuchungen zeigen, dass vagale Aktivierung auch die Mikroglia, die residenten Immunzellen des Zentralnervensystems, beeinflusst. Dabei kommt es zu einer funktionellen Verschiebung von einem überwiegend proinflammatorischen M1-Phänotyp zu einem eher regenerativen M2-Phänotyp. Parallel werden Signalwege wie NF-kappaB gehemmt und die Produktion von TNF-alpha, IL-1beta und IL-6 1,3 reduziert.
Zusätzlich wurden günstige Effekte auf Blut-Hirn-Schranke, zerebrale Durchblutung, Neuroplastizität, oxidativen Stress und mitochondriale Funktion beschrieben. Der überwiegende Teil dieser Daten stammt allerdings aus experimentellen Arbeiten und Tiermodellen; für den Menschen liegen hierzu bislang deutlich weniger Untersuchungen vor.
Klinische Daten zur transkutanen Vagus-Stimulation
Die transkutane Vagusnerv-Stimulation (tVNS) aktiviert vagale Afferenzen über definierte Bereiche der Ohrmuschel. Im Gegensatz zu implantierten Vagusstimulatoren erfolgt die Behandlung vollständig nicht invasiv.
Für verschiedene entzündliche Autoimmunerkrankungen liegen inzwischen klinische Studien vor. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit konnte zeigen, dass Vagus-Stimulation in mehreren Erkrankungen mit einer Verminderung inflammatorischer Biomarker einhergeht. Besonders konsistent war die Abnahme von IL-6; in einem Teil der Studien wurden auch TNF-alpha und CRP reduziert. Die Autoren kommen zu dem Schluss, dass die antiinflammatorische Wirkung klinisch plausibel erscheint, gleichzeitig jedoch größere randomisierte Studien erforderlich sind 4-7.
Welche Bedeutung hat dies für die progressive Multiple Sklerose?
Die heute bekannten Wirkmechanismen der Vagus-Stimulation überschneiden sich bemerkenswert mit denjenigen pathophysiologischen Prozesse, die als wesentliche Treiber der chronisch progredienten MS gelten.
Hierzu zählen insbesondere
- chronische Mikroglia-Aktivierung
- Neuroinflammation
- überschießende Zytokinproduktion
- autonome Dysregulation
- oxidative Zellschädigung
- verminderte neuronale Plastizität
Aus pathophysiologischer Sicht besteht daher eine nachvollziehbare wissenschaftliche Grundlage, die Vagus-Stimulation auch bei der progressiven MS zu untersuchen.
Gleichzeitig muss betont werden, dass große randomisierte klinische Studien, welche eine krankheitsmodifizierende Wirkung der tVNS bei chronisch progredienter Multipler Sklerose nachweisen, derzeit noch fehlen. Deshalb kann die Methode nach heutigem Kenntnisstand nicht als etablierte krankheitsmodifizierende Therapie der progressiven MS angesehen werden.
Warum fehlen große klinische Studien zur PPMS und SPMS? (primär progred MS / sekundäre progred MS)
Das Fehlen großer randomisierter Studien sollte nicht automatisch als Hinweis auf eine fehlende Wirksamkeit interpretiert werden.
Multizentrische Zulassungsstudien mit mehreren hundert Patienten verursachen heute häufig Kosten im zweistelligen bis dreistelligen Millionenbereich. Solche Studien werden überwiegend von pharmazeutischen Unternehmen finanziert, deren Geschäftsmodell auf patentgeschützten Arzneimitteln mit kontinuierlichem Umsatz basiert.
Nicht-invasive Medizinprodukte wie tVNS-Geräte werden dagegen meist einmalig angeschafft und erzeugen nur einen vergleichsweise begrenzten Umsatz. Dadurch bestehen für Hersteller häufig deutlich geringere wirtschaftliche Möglichkeiten, sehr große Zulassungsstudien zu finanzieren. Diese gesundheitsökonomischen Rahmenbedingungen können mit dazu beitragen, dass klinische Evidenz langsamer entsteht als bei patentgeschützten Arzneimitteln.
Unabhängig davon bleibt ein belastbarer klinischer Wirksamkeitsnachweis selbstverständlich Voraussetzung für eine breite wissenschaftliche und medizinische Anerkennung.
Warum wir die transkutane Vagusnerv-Stimulation in unserer Praxis empfehlen
Die transkutane Vagusnerv-Stimulation gehört inzwischen zu den regelmäßigen Bestandteilen unseres neuromodulatorischen Behandlungskonzeptes bei Patienten mit chronisch progredienten neurologischen Erkrankungen, darunter auch der Multiplen Sklerose.
Diese Empfehlung beruht nicht auf einem bereits nachgewiesenen krankheitsmodifizierenden Effekt bei progredienter MS, sondern auf der Kombination aus einer überzeugenden pathophysiologischen Grundlage, der guten Verträglichkeit der Methode und unseren klinischen Erfahrungen im Rahmen multimodaler Therapiekonzepte.
Unser therapeutisches Modell geht davon aus, dass das klinische Ergebnis bei chronisch neurodegenerativen Erkrankungen wesentlich durch das Gleichgewicht zweier gleichzeitig ablaufender Prozesse bestimmt wird:
-
fortschreitende Neuroinflammation mit Mikroglia-Aktivierung und neuronaler Schädigung
-
Regeneration und neuronale Plastizität des Zentralnervensystems
Neuromodulatorische Verfahren wie transkranielle Gleichstromstimulation (tDCS), transkranielle Pulsstimulation (TPS/FUS) sowie EMTT setzen nach unserer Auffassung regenerative Impulse. Viele Patienten zeigen unter diesen Verfahren messbare funktionelle Verbesserungen oder zumindest eine Stabilisierung neurologischer Funktionen.
Ob daraus langfristig eine klinische Verbesserung entsteht, hängt jedoch wahrscheinlich davon ab, ob die regenerative Kapazität die gleichzeitig fortschreitenden entzündlichen und neurodegenerativen Prozesse überwiegen kann.
Überwiegt die Entzündungsaktivität, ist häufig lediglich eine Verlangsamung der Verschlechterung oder eine zeitweilige Stabilisierung zu beobachten. Halten sich beide Prozesse ungefähr die Waage, kann eine konsequente Heimtherapie mit Neuromodulation den erreichten funktionellen Zustand oftmals über längere Zeit erhalten.
Aus unserer Sicht erscheint es daher sinnvoll, zusätzlich Verfahren einzusetzen, welche die chronische Neuroinflammation möglichst günstig beeinflussen. Genau hier sehen wir den möglichen Stellenwert der transkutanen Vagusnerv-Stimulation. Die gut dokumentierte Aktivierung des cholinergen antiinflammatorischen Reflexes sowie die experimentell nachgewiesene Modulation zentraler Entzündungsmechanismen könnten dazu beitragen, das biologische Gleichgewicht zugunsten regenerativer Prozesse zu verschieben.[4-7]
Diese Überlegungen stellen derzeit eine pathophysiologisch begründete Arbeitshypothese dar. Ein klinischer Nachweis, dass tVNS bei chronisch progredienter Multipler Sklerose tatsächlich die Krankheitsprogression verlangsamt oder den Verlauf dauerhaft verbessert, steht bislang noch aus und sollte Gegenstand zukünftiger prospektiver Studien sein.
Dennoch beobachten wir in Kombination mit tDCS, TPS und weiteren neuromodulatorischen Verfahren immer wieder klinische Verläufe, die mit diesem Modell vereinbar erscheinen. Internationale Arbeitsgruppen berichten über vergleichbare Beobachtungen.
Besonders bekannt wurden die von Sir Petros Kattou in Sozialen Medien gezeigten Kasuistiken aus der funktionellen Neuromodulation, in denen selbst Patienten mit ausgeprägten neurologischen Defiziten teilweise erhebliche funktionelle Verbesserungen erreichten. Einen solchen Fall – einen Patienten mit Multipler Sklerose, der nach vier Jahren Rollstuhlpflicht wieder selbstständig gehen konnte – haben wir in einem eigenen Beitrag ausführlich dargestellt, exemplarisch für ca 50 vergleichbare Fälle die Petros gepostet hat.
nach 4j im Rollstuhl – chronische MS seit 1995 – geht wieder herum
progressive schwere Multiple Sklerose – Rollstuhl seit 1 Jahr – Besserung durch Neuromodulation
Dieser Einzelfall kann selbstverständlich keinen wissenschaftlichen Wirksamkeitsnachweis ersetzen. Er verdeutlicht jedoch, welches Potenzial neuromodulatorische Verfahren möglicherweise besitzen und warum aus unserer Sicht eine systematische wissenschaftliche Untersuchung dieser Therapiekombinationen dringend wünschenswert wäre.
Zusammenfassung
Die Rolle chronischer Neuroinflammation, persistierender Mikroglia-Aktivierung und proinflammatorischer Zytokine bei der chronisch progredienten Multiplen Sklerose ist heute wissenschaftlich gut belegt.
Ebenso gut untersucht sind die neuroimmunologischen Mechanismen der Vagusnerv-Stimulation und ihre Fähigkeit, über den cholinergen antiinflammatorischen Reflex zentrale Entzündungssignalwege zu modulieren.
Ob diese biologischen Effekte tatsächlich zu einer Verlangsamung der Krankheitsprogression bei der progredienten Multiplen Sklerose führen, muss durch größere prospektive klinische Studien geklärt werden. Aufgrund der überzeugenden pathophysiologischen Grundlagen erscheint dieser Forschungsansatz jedoch wissenschaftlich gut begründet.
Literatur
Pathophysiologie der progredienten Multiplen Sklerose
- Yong HYF, Yong VW.
Mechanism-based criteria to improve therapeutic outcomes in progressive multiple sclerosis. Nature Reviews Neurology. 2022.
Kommentar: Fasst die heute bekannten pathophysiologischen Mechanismen der progredienten MS zusammen und leitet daraus zukünftige krankheitsmodifizierende Therapiestrategien ab. - Klotz L, Antel J, Kuhlmann T et al.
Inflammation in multiple sclerosis: consequences for remyelination and disease progression. Nature Reviews Neurology. 2023.
Kommentar: Exzellenter Übersichtsartikel zur Rolle chronischer Neuroinflammation, unzureichender Remyelinisierung und axonaler Degeneration als Treiber der Krankheitsprogression. - Bittner S, Pape K, Klotz L et al.
Implications of immunometabolism for smouldering MS pathology and therapy. Nature Reviews Neurology. 2023.
Kommentar: Beschreibt die heute als zentral angesehene „smouldering inflammation“ der progredienten MS und diskutiert neue therapeutische Angriffspunkte über Immunmetabolismus und Mikroglia. - Magliozzi R et al.
Meningeal inflammation as a driver of cortical grey matter pathology and clinical progression in multiple sclerosis. Nature Reviews Neurology. 2023.
Kommentar: Zeigt die entscheidende Rolle meningealer Entzündung für kortikale Demyelinisierung, Hirnatrophie und klinische Progression der Multiplen Sklerose.
Mikroglia, Neuroinflammation und Immunmetabolismus
- Distéfano-Gagné F, Bitarafan S, Lacroix S et al.
Roles and regulation of microglia activity in multiple sclerosis: insights from animal models. Nature Reviews Neuroscience. 2023.
Kommentar: Umfassender Übersichtsartikel zur Rolle der Mikroglia bei der MS-Pathogenese und deren Bedeutung für chronische Neuroinflammation, Neurodegeneration und therapeutische Zielstrukturen. - Guo Y, Yang X, Cheng Y.
Cholinergic regulation of neuroinflammation: linking microglia, immunometabolism, and neuromodulation. Frontiers in Immunology. 2026.
Kommentar: Beschreibt die molekularen Mechanismen, über welche cholinerge Signalwege und der Vagusnerv Mikroglia, Immunmetabolismus und zentrale Entzündungsprozesse regulieren.
Vagusnerv, cholinerger antiinflammatorischer Reflex und Wirkmechanismen
- Bonaz B et al.
Anti-inflammatory properties of the vagus nerve: potential therapeutic implications of vagus nerve stimulation. Journal of Physiology. 2016.
Kommentar: Klassische Übersichtsarbeit, welche den cholinergen antiinflammatorischen Reflex und seine klinische Bedeutung erstmals umfassend beschreibt. - Bu X et al.
A Review of Vagus Nerve Stimulation for Disease: Comprehensive Theory and Evidence for Mechanisms of Action. Comprehensive Physiology. 2026.
Kommentar: Sehr umfassender Übersichtsartikel über sämtliche bekannten Wirkmechanismen der invasiven und transkutanen Vagusnerv-Stimulation in neurologischen und internistischen Erkrankungen.
Klinische Evidenz zur Vagusnerv-Stimulation
- Garcia R et al.
Vagus Nerve Stimulation in Autoimmune Conditions: A Systematic Review. ACR Open Rheumatology. 2025.
Kommentar: Systematische Übersichtsarbeit zu klinischen Studien der Vagusnerv-Stimulation bei Autoimmunerkrankungen mit Fokus auf entzündliche Biomarker und klinische Wirksamkeit. - A Mechanistic Analysis of the Neural Modulation of the Inflammatory System Through Vagus Nerve Stimulation: A Systematic Review and Meta-analysis. Neuromodulation. 2024.
Kommentar: Metaanalyse, welche die konsistente Reduktion entzündlicher Signalwege und proinflammatorischer Zytokine durch Vagusnerv-Stimulation über verschiedene Erkrankungen hinweg analysiert. - Vagus nerve stimulation in autoimmune diseases: Mechanisms, therapeutic potential, and clinical applications. Autoimmunity Reviews. 2026.
Kommentar: Aktueller Übersichtsartikel über die immunmodulatorischen Wirkungen der Vagusnerv-Stimulation und deren mögliche therapeutische Bedeutung bei Autoimmunerkrankungen.
Einordnung der Evidenz
Die ersten beiden Kapitel dokumentieren den heute wissenschaftlich weitgehend etablierten Kenntnisstand zur Pathophysiologie der chronisch progredienten Multiplen Sklerose und zur zentralen Rolle der Neuroinflammation. Die beiden folgenden Kapitel befassen sich mit den biologischen Wirkmechanismen der Vagusnerv-Stimulation sowie der bislang verfügbaren klinischen Evidenz.
Zusammengenommen ergibt sich daraus eine wissenschaftlich gut begründete pathophysiologische Rationale für den Einsatz der transkutanen Vagusnerv-Stimulation als ergänzende Therapie bei chronisch progredienter Multipler Sklerose. Ein belastbarer Nachweis einer krankheitsmodifizierenden Wirkung durch große randomisierte klinische Studien steht derzeit jedoch noch aus.
Das von uns empfohlene Produkt kann MDR-Studien für 17 Indikationen vorweisen
aus bestimmten Gründen hat sich die Firma entschlossen nur noch 4 Indikationen offiziell anzugeben. Ich habe einen ausführlichen Artikel drüber geschrieben
Im Gegensatz zum im Internet reichlich beworbenen Vagus-Stimulator N..m
sind diese Studien reell, die meisten der Vagus-Stuiden in der Pubmed sind sogar mit genau diesem Modell durchgeführt worden.
Dieses Medizin-Produkt aktiviert den Hirnstamm tatsächlich über den korrekten Eintritts-Weg Cymba-Conchae und hält sich an die in den Studien vorgeschriebenen Frequenz sowie der intermittierenden Stimulation (Aktivierung-Pause-Aktiverung-Pause) sodass es zu keinem Rebound kommt. Petros (und SOZO-Ärzte) haben früher mit N..m gearbeitet und damit durch Rebound Epi-Anfälle bei disponierten verursacht, was gemäss der wissenschaftlichen Daten nicht möglich sein sollte. Genaue Analyse zeigte dann dass im angesprochenen Produkt weder die Eintrittspforte, noch die Frequenzen, noch die Pause korrekt durchgeführt wurde und dass die claimed studies ebenfalls nur „Anwendungs-Beobachtungen“ waren und keine kontrollierten Studien.
Newsletter Anmeldung - selten und knackig - wir werden Sie sicher nicht mit Werbung nerven, nur sinnvolle Information! LG, Dr. Helmut Retzek



